Agile Metho­den im Trend:

Die­se Vor­tei­le bringt agi­les Arbei­ten eurem Unter­neh­men

Agile Methoden im Trend

Sechs gute Grün­de für den Ein­satz agi­ler Metho­den. 

In unse­rem letz­ten Bei­trag haben wir eine Rei­he agi­ler Mythen auf­ge­deckt und rich­tig­ge­stellt. Dass die Arbeit mit agi­len Frame­works kein All­heil­mit­tel für jeden Bereich eines Unter­neh­mens ist, wis­sen wir also. Nun zei­gen wir eini­ge Grün­de auf, wie­so sich der Weg zu einem agi­len Mind­set aber auf jeden Fall lohnt. 

1. Ein schnel­ler Pro­jekt­start

Alle, die bereits an der Ent­wick­lung eines Pro­duk­tes betei­ligt waren, ken­nen es: Am Anfang häu­fen sich die Ideen, die Moti­va­ti­on ist rie­sig und jeder möch­te sofort sei­nen Teil zum Fort­schritt bei­tra­gen. Agile Pro­jek­te star­ten direkt in die­ser Pha­se, da zu Beginn nicht jedes Detail fest­ge­legt sein muss. War­um ewig pla­nen und im Vor­aus jedes Risi­ko aus allen Rich­tun­gen begut­ach­ten, wenn die bes­ten Ideen oft im Pro­zess ent­ste­hen? 

2. Hohe Zufrie­den­heit der Team­mit­glie­der

Wer selbst­stän­dig und selbst­or­ga­ni­siert arbei­tet, hat eine höhe­re Moti­va­ti­on, sich in Pro­jek­te ein­zu­brin­gen und mit Über­zeu­gung hin­ter sei­nen Ent­schei­dun­gen zu ste­hen. Toll, wenn sich die­ser Effekt durch cross­funk­tio­na­le Teams mul­ti­pli­ziert. So ent­steht auch Ver­ständ­nis für die Blick­win­kel der übri­gen Team­mit­glie­der und die Zufrie­den­heit aller Ent­wick­ler steigt. Im bes­ten Fall ent­steht ein ech­tes Wir-Gefühl. 

3. Pro­ble­me wer­den schnel­ler erkannt

Dass Pro­jek­te nicht immer rei­bungs­los ablau­fen und sich hier und da ein Pro­blem auf­tut, ist ganz nor­mal. Schwie­rig wird es immer dann, wenn stren­ge Hier­ar­chien oder kom­pli­zier­te Zustän­dig­keits­ge­fü­ge einer ein­fa­chen Pro­blem­lö­sung im Weg ste­hen. Wie prak­tisch, dass in agi­len Ent­wick­ler­teams alle auf Augen­hö­he mit­ein­an­der kom­mu­ni­zie­ren. So las­sen sich schnell Lösun­gen fin­den, mit denen alle ein­ver­stan­den sind und die Arbeit kann ohne gro­ße Unter­bre­chun­gen wei­ter­ge­hen. Das wie­der­um begüns­tigt den nächs­ten Vor­teil agi­ler Arbeit: 

4. Effek­ti­ve­re Arbeits­ab­läu­fe

Den gan­zen Tag viel getan, aber irgend­wie nichts geschafft – das ken­nen wahr­schein­lich die meis­ten. Man hat das Gefühl, auf der Stel­le zu tre­ten. Oft ist der Grund dafür ein gro­ßer Doku­men­ta­ti­ons- oder Pla­nungs­auf­wand. Auch lan­ges War­ten auf Rück­mel­dun­gen kann Arbeits­ab­läu­fe unan­ge­nehm in die Län­ge zie­hen. Agile Arbeit in selbst­or­ga­ni­sier­ten Teams steu­ert hier ent­ge­gen – denn alle Team­mit­glie­der wol­len mit ihrer Arbeit mög­lichst zügig wei­ter­kom­men und gemein­sam das nächs­te Sprint­ziel errei­chen. 

5. Hohe Fle­xi­bi­li­tät

Doch nicht nur für die Team­mit­glie­der selbst, son­dern auch für das Unter­neh­men, das hin­ter ihnen steht, kön­nen agile Metho­den eine gro­ße Chan­ce sein. Gera­de Soft­ware­pro­jek­te sind oft gro­ße Hür­den und kön­nen rie­si­ge Geld­be­trä­ge ver­schlin­gen. Mit einem fle­xi­blen, agi­len Mind­set aller Betei­lig­ten kann auf plötz­li­che Pro­ble­me und neue Anfor­de­run­gen schnell reagiert wer­den. So bleibt jede Mücke eine Mücke und wird nicht zwangs­läu­fig zum Ele­fan­ten, der die Pro­jek­te und ihre straf­fen Bud­gets nie­der­tram­pelt. 

6. Hohe Kun­den­zu­frie­den­heit

Zu guter Letzt freut sich natür­lich auch der Kun­de über den fle­xi­blen Weg, den sein Pro­dukt geht. Er bekommt die Chan­ce, schon früh und kon­ti­nu­ier­lich die ers­ten Inkre­men­te aus­ge­lie­fert zu bekom­men, kann mit­be­stim­men und ent­schei­det letzt­lich selbst, zu wel­chem Zeit­punkt er das Pro­dukt released. Das Team reflek­tiert sei­ne Arbeit stän­dig selbst und wird damit in sich immer bes­ser, gleich­zei­tig las­sen sich die stän­di­gen Reviews und Refi­ne­ments auch zum Wett­be­werbs­vor­teil des Kun­den nut­zen. Das Resul­tat: höchs­te Zufrie­den­heit auf bei­den Sei­ten. 

Wo Agi­li­tät ver­stan­den und im Team gelebt wird, kann sie also vie­le Vor­tei­le brin­gen und den Arbeits­all­tag nach­hal­tig ver­bes­sern. Wenn auch ihr die­se Vor­zü­ge nut­zen möch­tet, an der ein oder ande­ren Stel­le aber noch etwas Unter­stüt­zung gebrau­chen könnt oder Fra­gen zu der Umset­zung agi­ler Arbeit habt, sind wir ger­ne für euch da. Mel­det euch ein­fach bei uns!